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"Es gibt nichts Neues unter der Sonne"???

Nicht selten wird in Gesprächen durch Bürger kritisiert, dass "ja nichts in Kranichfeld passiert". Zugegeben ist ein Großteil der kommunalpolitischen Arbeit nicht oder erst spät nach außen sichtbar oder anders gesagt: "Auch kleine Veränderungen kosten viel Arbeit". Trotz angespannter Haushaltslage und all den vielen negativen Bedingungen, die aus den politischen und wirtschaftlichen Abläufen in der Welt resultieren, gibt es doch in unserer Stadt immer wieder Schritte nach vorn. Auf diese möchten wir unter diesem Punkt etwas genauer eingehen. Die hier aufgelisteten Punkte wollen wir uns nicht als AfK "auf die Fahne schreiben", obwohl wir sicher an vielen signifikante Anteile haben. Sie resultieren vielmehr aus einer, trotz aller gerechtfertigten Kritik, guten Zusammenarbeit zwischen Landes-, Kreis-, VG- und Gemeinde-Verwaltungen, Stadtrat, Bürgermeister, Stadtangestellten und vor allem vieler ehrenamtlich engagierter Bürger. So manches ist nur in gegenseitigem Einvernehmen mit den Nachbargemeinden möglich geworden.

Neues Geländer am Stiedenweg

Der Weg vom oberhalb der Ilm Kirchplatz ausgehend ist eine beliebte Abkürzung um schnell vom Marktplatz die Stiede zu erreichen. Darüber hinaus zählt er zu einem der schönsten Wege Kranichfelds. Das Geländer am steilen Ilmufer ist seit Jahren in einem bedenklichen Zustand gewesen und lies in vielen Kranichfeldern Erinnerungen an tödliche Stürze an dieser Stelle aufkommen. Auf hinweis einer Kranichfelderin hat das Ordnungsamt Ende 2016 den Durchgang gesperrt und das Bauamt eine Bestandsaufnahme durchgeführt. In der Folge wurde Anfang 2017 ein Sanierungskonzept erarbeitet und Mitte 2017 der entsprechende Bauauftrag für ausgeschrieben. Seit Herbst 2017 gibt es hier wieder ein stabiles Geländer und der Zugang zur Stiede konnte wieder frei gegeben werden. Die geschaffene Lösung macht einen dauerhaften Eindruck und sieht optisch ansprechend aus.

Leider konnte mit dem vorhandenen Budget der Weg nicht verbreitert werden, sodass es für Kinderwagen doch recht eng ist. Die Sicherheit stand hier für die Stadträte im Vordergrund.

Neue Investitionen trotz geringer Haushaltsmittel

Dass trotz geringer Haushaltsmittel große Investitionen möglich sind, ist aktuell in Kranichfeld zu sehen. Als Stadt sind wir natürlich den Fördergeldgebern (Bund und Land Thüringen) wie auch den Privatinvestoren (ASB) dankbar, dass aus dem wenigen was wir aus dem Stadthaushalt beisteuern können, sichtbar Großes entstehen kann.

Richtfest am Seniorenheim

Am 6. April war es endlich so weit, nach nicht einmal 7 Monaten Bauzeit wurde am neuen Seniorenzentrum in Kranichfeld Richtfest gefeiert. Alle Beteiligten am Bau hatten sehr gute Arbeit geleistet und wenn es so weitergeht, werden die ersten Gäste schon im November in Ihr neues Zuhause einziehen. Die ersten "Bewerbungen" gingen in mündlicher Form schon während des Richtfestes ein und ASB-Geschäftsführer Herr Stübling braucht sich sicher keine Sorgen um die Belegung der entstehenden 46 Wohnplätze zu machen.

Am 15.06.2017 endlich wurde das Seniorenheim offizielle eingeweiht, nachdem es schon ein halbes Jahr im Betrieb war und die meisten Plätze bereits vergeben sind.

Weniger Stolpersteine

Die roten Porphyrplatten im Kranichfelder Innenstadt-Gehwegpflaster mögen sicher gut aussehen. Für viele Kranichfelder wurden sie jedoch im wahrsten Sinne des Wortes Steine des Anstoßes. Nicht nur ältere und behinderte Leute haben mit den Stolpersteinen zu kämpfen auch so mancher junge Mensch wurde dann und wann zu Fall gebracht. Um dem entgegenzuwirken schlug ein besorgter Kranichfelder Bau-Unternehmer vor, im Nachgang umfangreichere Aufgrabungen im Gehwegbereich die Lücken statt mit den alten Porphyrplatten mit modernem Betonsteinpflaster zu schließen. Dieses ist sicherer verlegbar und bleibt auch nach Frost und vielen Jahren Beanspruchung noch eben. Der Vorschlag von im BGU-Ausschuss breite Zustimmung und es wurde ein entsprechender Beschluss gegen den Widerstand von Bürgermeister Schlotzhauer gefasst. Die ersten Erfolge sieht man nun im Rahmen der Aufgrabungen direkt vor dem Bürgermeisteramt!

Brücke in neuem Glanz

Trotz aller Unannehmlichkeiten und des ganzen Ärgers mit der Umleitung ist nun die neue Kirchbrücke fertig gestellt. Die Finanzierung wurde komplett vom Kreis getragen, wofür wir als Stadt sehr denkbar sind.

Parkplatz am Friedhof

Um die kritische Parksituation am Friedhof im Bereich der Friedhofstraße etwas zu entschärfen wurden im hinteren Teil durch Pflastern 9 neue Parkplätze angelegt. Damit müssen die Besucher nun nicht mehr direkt an der Friedhofsmauer parken.

Parkplatznot

Eines der Hauptprobleme Kranichfelds ist sicher der Parkplatzmangel in der Innen-Stadt. Die Lage der Stadt zwischen der Ilm und den recht schroffen Anstiegen Richtung Niederburg und Oberschloss lässt kaum Spielräume für neue Planungen. Dennoch steht das Thema bei uns ganz weit oben und so einiges konnten wir trotz der baulich ungünstigen Lage der Stadt und schmaler Kassen umsetzen.

So wurden bislang Parkplätze am Friedhof, an der alten Ambulanz und am Mehrgenerationenpark geschaffen. Zwar liegen diese nicht direkt im Stadtkern an der Hauptstraße, sie sind jedoch dennoch ganz gut fußläufig von dort aus zu erreichen. Allerdings ist auch diese Wahrnehmung wohl etwas subjektiv. Während Leute in Erfurt oder Weimar es als günstig empfinden, wenn Sie einen Parkplatz im Umkreis von 500m um Ihre Wohnung finden, sind für so manchen Kranichfelder bereits 100m kaum noch zumutbar.